Euro/US-Dollar: Ausbruch vollzogen!

Geht es jetzt sogar an die 200-Tage-Linie?

2015-08-13-EUR_USD-Daily

Analyse: Auch, wenn man am US-Anleihemarkt die Wahrscheinlichkeit, dass es bereits, wie vor wenigen Wochen noch als fast sicher angesehen, im September zu einer ersten Leitzinsanhebung kommt, mittlerweile nahe Null taxiert, so haben wir doch eine US-Notenbank, die unverändert von der Zinswende spricht und eine europäische Zentralbank, die alles daransetzt, Zinsen und Währungen zu drücken. Dass es hier am Mittwoch dennoch zum Anstieg über kurzfristig entscheidende Widerstände kam, könnte daher verwundern. Aber die US-Notenbank ist nicht unmittelbar am Devisenmarkt aktiv, die großen Adressen – auch und gerade in den USA – hingegen schon. Was auch immer die „Fed“ von sich gibt, bei den großen Akteuren am Devisenmarkt ist man sich sehr wohl bewusst, wie dringend man einen schwächeren US-Dollar braucht und tut alles, um dies zu erreichen. Und das, was den Mittwoch angeht, mit einem nennenswerten Teilerfolg. Die Widerstandszone 1,1030/1,1099 US-Dollar wurde mit Schwung durchbrochen, nach dem man in den Wochen zuvor zweimal vergeblich dort angerannt war. Damit ist die letzte Hürde vor einem Test der 200-Tage-Linie genommen, die mit aktuell 1,1382 US-Dollar knapp unterhalb dem Zwischenhoch vom Mai (1,1466 US-Dollar) und dem Zwischenhoch vom Februar (1,1534 US-Dollar) verläuft. Dieser Chart auf Tagesbasis macht auch deutlich: Damit sind es nun weniger als vier Cent bis zum Überwinden einer für eine mittelfristig relevante Trendwende entscheidenden Widerstandszone. Und würde dieser Anstieg gelingen, wäre die nächste charttechnische Hürde von Bedeutung erst wieder bei 1,2247 US-Dollar zu finden. Doch alleine ein Anlauf in die Region 1,14/1,15 US-Dollar, wie er jetzt problemlos möglich erscheint, wäre für die europäischen Aktienmärkte fatal, denn ein solcher Schwund des Exportvorteils gegenüber den USA bei zugleich ohnehin abnehmendem Wachstumsperspektiven können leicht eine ausreichende Basis dafür sein, dass sich die wegen des Abstiegs des Euro bis zum Frühjahr gegenüber der Wall Street entstandene Performance-Schere dann zu Ungunsten von DAX und Euro Stoxx 50 schließt. Was Euro/US-Dollar selbst angeht, ist der Ausbruch über Widerstände nun ausreichend deutlich, um sich eine kleine Position auf der Long-Seite zu überlegen, die umgehend auf normale Größe ausgebaut werden könnte, sollte die nächstgelegene Widerstandszone mit Schlusskursen über 1,1550 US-Dollar ebenfalls bezwungen werden. Ein erster Stop Loss auf der Long-Seite wäre aus aktueller Sicht bei 1,0950 US-Dollar und damit knapp unterhalb der 20-Tage-Linie sinnvoll platziert.

Wahrscheinlichkeits-Index 60 %

Widerstände: 1,1382 / 1,1466 / 1,1534 / 1,2247

Unterstützungen: 1,1099 / 1,1030 / 1,0961 / 1,0820 / 1,0808 / 1,0521 / 1,0463 / 1,0000

Zur Webseite von ING Markets…

 

 

 

 

Wichtige rechtliche Hinweise:

Bei den vorgenannten Informationen handelt es sich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um eine Werbemitteilung. Diese erfüllt nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen. Außerdem unterliegt diese Werbemitteilung keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Es handelt sich um die unveränderte Weitergabe von Analysen, Trendaussagen, Marktberichten bzw. sonstigen Marktinformation von Dritten durch die ING Bank N.V. Für den Inhalt der wiedergegebenen Analysen und Meinungen ist ausschließlich die FSG Financial Services Group, Postfach 48, 97916 Lauda-Königshofen verantwortlich. Die Inhalte geben nicht die Meinung der ING Bank N.V. wieder, sondern der Autoren der angegebenen Quelle. Die ING Bank N.V. übernimmt keine Gewähr für den Inhalt, die Richtigkeit, die Vollständigkeit oder die Aktualität der Informationen. Die Auswahl der Produktvorschläge zu den Analysen erfolgt durch die Autoren der FSG Financial Service Group. Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes. Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Bei dieser Werbemitteilung handelt es sich auch nicht um ein Angebot oder eine Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren. Die Informationen ersetzen nicht eine fachmännische, persönliche und anlage- und anlegergerechte Beratung. Rechtlich verbindliche Informationen enthalten allein der Basisprospekt und die jeweiligen endgültigen Angebotsbedingungen. Diese können über diese Website abgerufen werden. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Zudem weist ING Bank N.V. darauf hin, dass die Produkte von ING Markets zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Bitte informieren Sie sich vor Erwerb von Produkten über die jeweiligen Chancen und Risiken.